Japanische Akupunktur

Die Japanische Akupunktur zeichnet sich durch die Verwendung hauchdünner Nadeln und verfeinerter Nadelungstechniken aus, wobei die Akupunkturnadel oft nur mit der Haut in Kontakt gebracht wird oder nur wenige Millimeter in die Oberfläche dringt.

Dadurch ist - im Vergleich zu anderen Akupunkturtechniken - eine nahezu schmerzfreie Behandlung möglich.

Diese sanfte und effektive Behandlungsmethode heißt Toyohari und gehört zur japanischen Meridiantherapie.
Ziel ist die Regulierung der Leitbahnen und die Behandlung des so genannten Primären Musters, was eine Stärkung der Konstitution mit sich bringt und die Vitalität steigert.

Im Unterschied zur bekannteren TCM (Traditionellen Chinesischen Akupunktur) erfolgt hier zur Diagnosefindung das Abtasten des Bauches und der Leitbahnen an Händen und Füssen. Das Fühlen des Pulses bildet ein wesentliches Hauptkriterium.

Eine häufige Anwendung findet die Moxibustion - das Abbrennen von getrocknetem Beifusskraut auf oder über Akupunkturpunkten.

Weiterhin ist neben der klassischen Akupunkturnadel eine große Auswahl von verschiedenen Instrumenten zum Streichen und Klopfen auf der Haut typisch für die Japanische Akupunktur.

© Angelika Theile, Berlin Prenzlauer Berg • www.shenshu.de